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K50 Cannabis-Relevanz: Aufkommend Krankheiten des Verdauungssystems

Morbus Crohn

Pilotstudien zeigen Symptomreduktion (CDAI-Score) und gesteigertes Wohlbefinden, ohne dass entzündliche Marker (Calprotectin) gesenkt werden. Klinisch oft als Begleittherapie bei Schmerz und Appetit.

Auch bekannt als: Crohn · CED

Prävalenz

~150.000 Betroffene in Deutschland

Typische Cannabis-Form

Ausgewogene THC/CBD-Sorten, bei Bedarf inhalativ

Therapie besprechen

Ob und welche Behandlung für dich infrage kommt, entscheidet deine Ärztin oder dein Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Morbus Crohn (K50) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Morbus Crohn gilt die Bewertung: Aufkommend — Pilotstudien zeigen Symptomreduktion (CDAI-Score) und gesteigertes Wohlbefinden, ohne dass entzündliche Marker (Calprotectin) gesenkt werden. Klinisch oft als Begleittherapie bei Schmerz und Appetit.

Welche Cannabis-Form wird bei Morbus Crohn typischerweise verschrieben?

Ausgewogene THC/CBD-Sorten, bei Bedarf inhalativ

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei K50?

Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.

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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.