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R52.1 Cannabis-Relevanz: Etabliert Symptome und abnorme klinische Befunde

Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz

Genau die Konstellation, für die das Cannabisgesetz konstruiert wurde: Patient:innen, die mit Standardtherapie nicht ausreichend versorgt sind, dürfen mit Privatrezept Cannabis erhalten.

Auch bekannt als: therapieresistenter Schmerz · austherapierter Schmerz

Prävalenz

Schwierig zu quantifizieren — etwa 5 % der Schmerzpatient:innen

Typische Cannabis-Form

Individuell titriert, ausgewogene Sorten

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

Therapie besprechen

Ob und welche Behandlung für dich infrage kommt, entscheidet deine Ärztin oder dein Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz (R52.1) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz gilt die Bewertung: Etabliert — Genau die Konstellation, für die das Cannabisgesetz konstruiert wurde: Patient:innen, die mit Standardtherapie nicht ausreichend versorgt sind, dürfen mit Privatrezept Cannabis erhalten.

Welche Cannabis-Form wird bei Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz typischerweise verschrieben?

Individuell titriert, ausgewogene Sorten

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei R52.1?

Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.