Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz
Genau die Konstellation, für die das Cannabisgesetz konstruiert wurde: Patient:innen, die mit Standardtherapie nicht ausreichend versorgt sind, dürfen mit Privatrezept Cannabis erhalten.
Auch bekannt als: therapieresistenter Schmerz · austherapierter Schmerz
Prävalenz
Schwierig zu quantifizieren — etwa 5 % der Schmerzpatient:innen
Typische Cannabis-Form
Individuell titriert, ausgewogene Sorten
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Real-world evidence of cannabis effectiveness for chronic pain conditions
Capano A, et al. · 2020
Originalquelle ↗ - Cannabis as Medicine — Begleiterhebung (Final Report)
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) · 2022
Originalquelle ↗
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Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz (R52.1) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz gilt die Bewertung: Etabliert — Genau die Konstellation, für die das Cannabisgesetz konstruiert wurde: Patient:innen, die mit Standardtherapie nicht ausreichend versorgt sind, dürfen mit Privatrezept Cannabis erhalten.
Welche Cannabis-Form wird bei Chronischer unbeeinflussbarer Schmerz typischerweise verschrieben?
Individuell titriert, ausgewogene Sorten
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei R52.1?
Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.
Weitere Diagnosen aus Symptome und abnorme klinische Befunde
Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.