Phobische Störungen
CBD zeigt in Kleinstudien anxiolytische Wirkung bei sozialer Phobie. THC-haltige Sorten können in höheren Dosen Angst paradox verstärken — Sortenwahl entscheidend.
Auch bekannt als: Phobie · soziale Phobie · Agoraphobie
Prävalenz
12-Monats-Prävalenz ~10 % (alle Phobien zusammen)
Typische Cannabis-Form
CBD-betont, niedrig-THC
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Labeling Accuracy of Cannabidiol Extracts Sold Online
Bonn-Miller MO, et al. · 2017
Originalquelle ↗
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Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Phobische Störungen (F40) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Phobische Störungen gilt die Bewertung: Aufkommend — CBD zeigt in Kleinstudien anxiolytische Wirkung bei sozialer Phobie. THC-haltige Sorten können in höheren Dosen Angst paradox verstärken — Sortenwahl entscheidend.
Welche Cannabis-Form wird bei Phobische Störungen typischerweise verschrieben?
CBD-betont, niedrig-THC
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F40?
Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.