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F40 Cannabis-Relevanz: Aufkommend Psychische und Verhaltensstörungen

Phobische Störungen

CBD zeigt in Kleinstudien anxiolytische Wirkung bei sozialer Phobie. THC-haltige Sorten können in höheren Dosen Angst paradox verstärken — Sortenwahl entscheidend.

Auch bekannt als: Phobie · soziale Phobie · Agoraphobie

Prävalenz

12-Monats-Prävalenz ~10 % (alle Phobien zusammen)

Typische Cannabis-Form

CBD-betont, niedrig-THC

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

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Ob und welche Behandlung für dich infrage kommt, entscheidet deine Ärztin oder dein Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Phobische Störungen (F40) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Phobische Störungen gilt die Bewertung: Aufkommend — CBD zeigt in Kleinstudien anxiolytische Wirkung bei sozialer Phobie. THC-haltige Sorten können in höheren Dosen Angst paradox verstärken — Sortenwahl entscheidend.

Welche Cannabis-Form wird bei Phobische Störungen typischerweise verschrieben?

CBD-betont, niedrig-THC

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F40?

Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.