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F43.1 Cannabis-Relevanz: Häufig Psychische und Verhaltensstörungen

Posttraumatische Belastungsstörung

PTBS gehört zu den am stärksten dokumentierten Cannabis-Indikationen weltweit. Mehrere RCT zeigen Reduktion von Albträumen, Hypervigilanz und Schlafstörungen. In den USA ist es eine zugelassene Veteranen-Indikation.

Auch bekannt als: PTBS · PTSD · Trauma-Folgen

Prävalenz

Lebenszeit-Prävalenz ~2-3 %, bei Risikoberufen / Veteranen deutlich höher

Typische Cannabis-Form

Ausgewogene THC/CBD-Sorten, oft mit indica-dominantem Profil abends

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

Therapie besprechen

Ob und welche Behandlung für dich infrage kommt, entscheidet deine Ärztin oder dein Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Posttraumatische Belastungsstörung gilt die Bewertung: Häufig — PTBS gehört zu den am stärksten dokumentierten Cannabis-Indikationen weltweit. Mehrere RCT zeigen Reduktion von Albträumen, Hypervigilanz und Schlafstörungen. In den USA ist es eine zugelassene Veteranen-Indikation.

Welche Cannabis-Form wird bei Posttraumatische Belastungsstörung typischerweise verschrieben?

Ausgewogene THC/CBD-Sorten, oft mit indica-dominantem Profil abends

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F43.1?

Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.