Panikstörung
CBD kann anxiolytisch wirken. THC dagegen kann Panik in höheren Dosen auslösen — Vorsicht. SSRI bleiben First-Line; Cannabis off-label nur bei Therapieresistenz.
Auch bekannt als: Panikattacken · Panikanfälle
Prävalenz
12-Monats-Prävalenz ~2 %
Typische Cannabis-Form
Reines CBD-Öl oder sehr niedrig dosiertes THC/CBD
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Labeling Accuracy of Cannabidiol Extracts Sold Online
Bonn-Miller MO, et al. · 2017
Originalquelle ↗
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Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Panikstörung (F41.0) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Panikstörung gilt die Bewertung: Aufkommend — CBD kann anxiolytisch wirken. THC dagegen kann Panik in höheren Dosen auslösen — Vorsicht. SSRI bleiben First-Line; Cannabis off-label nur bei Therapieresistenz.
Welche Cannabis-Form wird bei Panikstörung typischerweise verschrieben?
Reines CBD-Öl oder sehr niedrig dosiertes THC/CBD
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F41.0?
Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.