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F45 Cannabis-Relevanz: Aufkommend Psychische und Verhaltensstörungen

Somatoforme Störungen

Bei somatoformer Schmerzstörung kommt Cannabis als Add-On in Schmerzzentren zum Einsatz, wenn klassische Therapie unzureichend. Die psychotherapeutische Säule bleibt unverzichtbar.

Auch bekannt als: somatoforme Schmerzstörung · psychosomatisch

Prävalenz

12-Monats-Prävalenz ~3,5 %

Typische Cannabis-Form

Ausgewogene THC/CBD-Sorten

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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:

Referenzierte Studien

Therapie besprechen

Ob und welche Behandlung für dich infrage kommt, entscheidet deine Ärztin oder dein Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Somatoforme Störungen (F45) zugelassen?

Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Somatoforme Störungen gilt die Bewertung: Aufkommend — Bei somatoformer Schmerzstörung kommt Cannabis als Add-On in Schmerzzentren zum Einsatz, wenn klassische Therapie unzureichend. Die psychotherapeutische Säule bleibt unverzichtbar.

Welche Cannabis-Form wird bei Somatoforme Störungen typischerweise verschrieben?

Ausgewogene THC/CBD-Sorten

Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F45?

Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.