Cluster-Kopfschmerz
Real-World-Daten und Einzelberichte zeigen Linderung der Anfallsschwere. Standard bleibt Sumatriptan + Sauerstoff. Cannabis als Reserve bei Therapieresistenz.
Auch bekannt als: Cluster · Bing-Horton-Neuralgie
Prävalenz
Lebenszeit-Prävalenz ~0,1 %
Typische Cannabis-Form
THC-betont, inhalativ
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Cannabis-based medicines for chronic neuropathic pain in adults
Mücke M, et al. · 2018
Originalquelle ↗
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Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Cluster-Kopfschmerz (G44) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Cluster-Kopfschmerz gilt die Bewertung: Aufkommend — Real-World-Daten und Einzelberichte zeigen Linderung der Anfallsschwere. Standard bleibt Sumatriptan + Sauerstoff. Cannabis als Reserve bei Therapieresistenz.
Welche Cannabis-Form wird bei Cluster-Kopfschmerz typischerweise verschrieben?
THC-betont, inhalativ
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei G44?
Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.