Opioidabhängigkeit
Mehrere Studien (Capano 2020) zeigen Reduktion des Opioid-Verbrauchs unter Cannabis-Therapie. In der Suchtmedizin off-label, formal kontrovers diskutiert.
Auch bekannt als: Opioid-Abhängigkeit · Opioid-Sucht · Substitutionsindikation
Prävalenz
~166.000 Substitutionspatient:innen in Deutschland
Typische Cannabis-Form
Ausgewogene Sorten
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Patient:innen-orientierte Hintergrundinformationen zu dieser Indikation:
Referenzierte Studien
- Real-world evidence of cannabis effectiveness for chronic pain conditions
Capano A, et al. · 2020
Originalquelle ↗
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Häufige Fragen
Ist Cannabis bei Opioidabhängigkeit (F11.2) zugelassen?
Cannabis ist in Deutschland für die meisten Indikationen off-label oder im Rahmen des Cannabisgesetzes verschreibbar, wenn Standardtherapien nicht ausreichen. Für Opioidabhängigkeit gilt die Bewertung: Aufkommend — Mehrere Studien (Capano 2020) zeigen Reduktion des Opioid-Verbrauchs unter Cannabis-Therapie. In der Suchtmedizin off-label, formal kontrovers diskutiert.
Welche Cannabis-Form wird bei Opioidabhängigkeit typischerweise verschrieben?
Ausgewogene Sorten
Übernimmt die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bei F11.2?
Cannabisblüten zahlt die gesetzliche Krankenkasse seit dem 30.07.2026 nicht mehr. Bei schwerwiegender Erkrankung können Extrakte, Dronabinol oder Nabilon erstattet werden – nach Genehmigung und gegebenenfalls einem vorherigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel. In der Praxis erfolgen die meisten Cannabis-Verschreibungen privat über Telemedizin-Anbieter.
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Hinweis: Diese Seite ist redaktionell erstellt und kein medizinischer Rat. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in Abstimmung mit einer behandelnden Ärzt:in erfolgen. Die ICD-10-Nomenklatur folgt der ICD-10-GM 2024-Version.