DGS und AOK Rheinland/Hamburg: Cannabis ohne Kassenantrag
Im März 2022 schlossen DGS und AOK Rheinland/Hamburg einen Selektivvertrag: Geschulte Ärzt:innen in Nordrhein verordneten Cannabis ohne Genehmigungsantrag.
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Chronik seit 2017
Im März 2022 schlossen DGS und AOK Rheinland/Hamburg einen Selektivvertrag: Geschulte Ärzt:innen in Nordrhein verordneten Cannabis ohne Genehmigungsantrag.
Im Juni 2026 erhielt der Cannabisextrakt Exilby (VER-01) die Zulassung bei chronischem Kreuzschmerz. Studienlage, Preis und die Folgen für Kassenpatient:innen.
Im Oktober 2019 verpflichtete das VG Düsseldorf den Rhein-Kreis Neuss, einem Medizinalcannabis-Patienten die Fahrerlaubnis neu zu erteilen.
Im Juli 2017 fand die Initiative von Bremen, Thüringen und Berlin für wissenschaftliche Cannabis-Modellprojekte im Bundesrat keine Mehrheit.
Im Juni 2023 erklärte das BVerfG 13 Richtervorlagen gegen die Cannabis-Strafnormen für unzulässig. Warum das kein neues Grundsatzurteil war.
Die BIÖG-Befragung von 7.001 jungen Menschen zeigt 2025 keinen generellen Anstieg bei illegalen Drogen und Cannabis, aber mehr Konsum bei jungen Männern.
Mit dem GSAV beschloss der Bundestag im Juni 2019, dass Dosisanpassungen und Sortenwechsel bei Cannabis keine neue Kassengenehmigung mehr brauchen.
Im Dezember 2021 beschloss Maltas Parlament Besitz bis 7 Gramm, vier Pflanzen und nicht-gewinnorientierte Vereinigungen. Was daraus geworden ist.
Im November 2021 kündigten SPD, Grüne und FDP die kontrollierte Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften an. Was davon im Gesetz landete.
Im März 2023 verlangten Sachverständige im Gesundheitsausschuss weniger Hürden bei Kassenanträgen für Medizinalcannabis. Was aus dem Unionsantrag wurde.
Im Mai 2019 schloss das BfArM die zweite Anbau-Ausschreibung ab: Aurora, Aphria und Demecan erhielten Zuschläge über 10.400 Kilogramm in vier Jahren.
Der Bundesgerichtshof entschied im März 2026, dass ein Portal für Cannabis-Behandlungen unzulässig für verschreibungspflichtige Arzneimittel geworben hat.