2017: Bundestag lehnt das Cannabiskontrollgesetz der Grünen ab
Im Juni 2017 scheiterte der Grünen-Entwurf für einen regulierten Cannabismarkt für Erwachsene. Union und SPD stimmten dagegen, die Linke dafür.
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Chronik seit 2017
Im Juni 2017 scheiterte der Grünen-Entwurf für einen regulierten Cannabismarkt für Erwachsene. Union und SPD stimmten dagegen, die Linke dafür.
Landgerichte in Berlin und Düsseldorf sehen Apotheken mitverantwortlich für Plattform-Rezepte. Für Patient:innen geht es um die freie Apothekenwahl.
Ein Apotheker soll über 30.000 Rx-Packungen ohne Rezept verkauft und Cannabis abgegeben haben. Das Landgericht wies neue Gutachten-Anträge zurück.
Das BfArM hat die Cannabis-Importe für Anfang 2026 auf 67,6 Tonnen korrigiert. Getrieben wird der Boom von Privatrezepten und Online-Apotheken.
Die Hürther Cannabis-Apotheke Lux 99 ist insolvent und arbeitet in Eigenverwaltung weiter. Inhaber Loder nennt das Ende der Kassenerstattung für Blüten.
Für Medizinalcannabis gelten beim Inhalieren dieselben Verbotszonen wie für Konsumcannabis. Ein Bußgeld sieht das MedCanG dafür nicht vor.
Das OLG Hamm lässt die Medikamentenklausel auch ohne persönlichen Arztkontakt gelten. Entscheidend sind eine klare Verordnung und die passende Einnahme.
Wer neben Medizinalcannabis regelmäßig Konsumcannabis nutzt, gilt laut OVG NRW als ungeeignet zum Fahren. Eine MPU ist dafür nicht mehr nötig.
Drei von vier Befragten sehen Medizinalcannabis als reguläre Therapie, aber nur 37 Prozent fühlen sich gut informiert. Die größte Sorge ist Abhängigkeit.
GreenMedical hat 5.556 Cannabis-Patient:innen befragt. 84 Prozent nennen Datenschutz sehr wichtig, die Videosprechstunde liegt im Mittelfeld.
Nach 47,8 ng/ml THC bei einer Kontrolle ordnete Berlin eine MPU an. Der Fahrer legte sie nicht vor, das VG bestätigte den Entzug des Führerscheins.
Frankreich hat den Rahmen für Medizinalcannabis gesetzlich geschaffen, doch ein Erlass fehlt. Die Gesundheitsbehörde HAS hat Anhörungen im Oktober verschoben.