Cannabis und Psychose: Wovon das Risiko abhängt
THC-Gehalt, Konsumhäufigkeit und persönliche Veranlagung bestimmen das Psychoserisiko. Eine Genstudie aus London findet gemeinsame biologische Pfade.
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Chronik seit 2017
THC-Gehalt, Konsumhäufigkeit und persönliche Veranlagung bestimmen das Psychoserisiko. Eine Genstudie aus London findet gemeinsame biologische Pfade.
VER-01 verursachte bei chronischem Kreuzschmerz in einer Studie mit 384 Erwachsenen seltener Verstopfung als Opioide. Ein Frankfurter Symposium greift das auf.
Die US-Drogenbehörde DEA nimmt seit 5. Oktober Anträge von Herstellern, Händlern und Laboren für medizinisches Cannabis an. Die breite Neueinstufung stockt.
Eine Metaanalyse in The Lancet Psychiatry findet für Cannabinoide bei Angst nur sehr unsichere Daten. Registerstudien berichten Besserungen ohne Kontrolle.
Der Entwurf 21/3061 verlangt für Cannabisblüten persönlichen Arztkontakt und verbietet den Versand. Er liegt seit Dezember 2025 im Bundestag.
Die BLE lehnte 44 Anträge zu 20 Forschungsvorhaben ab, die sie als Modellprojekte einstufte. Von 82 Vorhaben erhielten bisher vier eine Erlaubnis.
Fünf randomisierte Studien mit 1.072 Teilnehmenden zeigen: Ob Cannabinoide bei Rückenschmerz oder Migräne helfen, hängt stark vom Präparat ab.
In einer kleinen Charité-Studie berichteten 27 Frauen mit Endometriose nach drei Monaten Cannabisextrakt über weniger Schmerzen. Eine Placebogruppe fehlte.
Frankfurt und Leipzig lehnten Eilanträge von Blütenpatient:innen ab. In Landshut behielt ein Patient seine Versorgung vorläufig dank Widerspruch.
Thailands Regierung hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der Cannabis auf Medizin und Forschung beschränkt. Rund 11.000 Shops sollen in drei Jahren verschwinden.
Niederlande, Spanien und Dänemark ordnen das Trocknen von Cannabisblüten der GMP zu. Die EMA lässt eine enge Ausnahme zu. Das betrifft Importe nach Deutschland.
Drei Landgerichte zogen Grenzen für Fragebogen-Rezepte, ein Anwalt hält die Urteile für fehlerhaft. Entscheidend ist echter Arztkontakt vor dem Rezept.