BayVGH kippt Cannabis-Konsumverbot im Englischen Garten
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte im November 2025 das Kiffverbot in drei Münchner Parks für unwirksam. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.
Hier findest du Meldungen zu Gesetzen, Bundestag, Gerichten und Behörden rund um Cannabis. Eigene Artikel der Redaktion stehen neben Meldungen aus Fachmedien, die wir auf das Original verlinken.
In immer mehr Apotheken wird medizinisches Cannabis gelagert. Auch Kriminelle haben deshalb die Warenbestände im Visier. In Hamburg soll der Dieb im eigenen Team gewesen sein.…
KI-Bild: Symbolische Darstellung einer Cannabis-Anbauvereinigung. Die Legalisierung von Cannabis sollte den Schwarzmarkt zurückdrängen und Konsumenten einen kontrollierten Zugang…
Zehn Fragen an den Branchenverband Cannabiswirtschaft zur MedCanG-Novelle, zum Versandverbot und zur Erstattung von Cannabisblüten. Geantwortet haben Vorständin Kathrin Konyen und…
Im bayerischen Fürstenfeldbruck sind Diebe am frühen Montagmorgen nicht nur in eine Apotheke eingebrochen, sondern haben auch noch einen Tresor mit Bargeld mitgenommen. In…
In Sachsen-Anhalt wurde die AfD bei den Landtagswahlen im September mit…
Das zentrale Versprechen jeder Legalisierung lautet, Konsumenten vom Schwarzmarkt in den regulierten Handel zu holen. Eine US-Panelstudie hat nachgemessen, was die Eröffnung…
Cannabispatienten haben keinen Anspruch mehr auf die Versorgung mit Cannabis – auch dann nicht, wenn hinsichtlich ihres Widerspruchs gegen einen entsprechenden Bescheid der Kasse…
Landgerichte in Berlin und Düsseldorf sehen Apotheken mitverantwortlich für Plattform-Rezepte. Für Patient:innen geht es um die freie Apothekenwahl.
Für Medizinalcannabis gelten beim Inhalieren dieselben Verbotszonen wie für Konsumcannabis. Ein Bußgeld sieht das MedCanG dafür nicht vor.
Das OLG Hamm lässt die Medikamentenklausel auch ohne persönlichen Arztkontakt gelten. Entscheidend sind eine klare Verordnung und die passende Einnahme.
Wer neben Medizinalcannabis regelmäßig Konsumcannabis nutzt, gilt laut OVG NRW als ungeeignet zum Fahren. Eine MPU ist dafür nicht mehr nötig.
Nach 47,8 ng/ml THC bei einer Kontrolle ordnete Berlin eine MPU an. Der Fahrer legte sie nicht vor, das VG bestätigte den Entzug des Führerscheins.
Seit Ende Juli zahlt die gesetzliche Krankenversicherung Cannabisblüten nicht mehr. Wer vorher eine Genehmigung hatte, steht vor einer offenen Frage, und die Sozialgerichte…
Die geplante Novelle des Medizinal-Cannabisgesetzes soll Online-Erstverordnungen und den Versand von Cannabisblüten verbieten. Ein juristischer Fachbeitrag hält beides für…
Immer mehr Betriebe mit einer Spezialisierung auf medizinisches Cannabis geraten in finanzielle Schieflage. Der Verband der Cannabis versorgenden Apotheken (VCA) weist auf das…
In Frankreich liegt seit dem 8. Oktober 2026 ein Gesetzentwurf im Senat, der den Markt für CBD-Blüten erstmals umfassend ordnen soll. Der grüne Senator Guillaume Gontard und 16…
Am letzten Donnerstag hat der Bundestag Änderungen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes beschlossen. Darunter…
Der VCSP hat eine bayerische Anbauerlaubnis, baut aber in Südthüringen an. Grund ist Bayerns Sondergebiets-Pflicht für Cannabis-Clubs.
Curaleaf bietet Aurora rechnerisch fünf US-Dollar je Aktie. Aurora hält dagegen – und der Streit zeigt, wie riskant politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten im Cannabismarkt…
Nach dem Aus der Erstattung von Cannabisblüten durch die gesetzlichen Krankenkassen gibt es die erste große Insolvenz in der Apothekenbranche. Der auf medizinisches Cannabis…
Kanada legalisierte Cannabis als erstes großes Industrieland. Acht Jahre später zeigen sich eine regulierte Branche, tausende Betriebe und klare Grenzen jeder…
In Sachsen-Anhalt sind inzwischen 19 Anbauvereinigungen genehmigt. Laut Landesamt ist bislang keine davon ausgeschieden; die Clubs werden regelmäßig kontrolliert. Der Artikel 19…
Die Bundesregierung hat die Grünen-Anfrage zu Anbauvereinigungen und Modellprojekten beantwortet: 82 Forschungsvorhaben, vier Erlaubnisse, 44 abgelehnte Modellprojekt-Anträge und…
Seit Ende Juli übernehmen gesetzliche Krankenkassen keine getrockneten Cannabisblüten mehr. Der Frankfurter Fall einer langjährig behandelten Patientin zeigt die Folgen. Zugleich…
Bei bestimmten Erstverordnungen soll ein zugelassenes Cannabis-Fertigarzneimittel zunächst erprobt werden. Die feste Dauer von sechs Monaten soll entfallen.
Landwirtschaft und Wissenschaft stützen die Nutzhanfliberalisierung, das Bundesinstitut für Risikobewertung widerspricht. Sein Argument kommt aus dem Futtertrog.
Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin hat die Wirkstoffkosten verschiedener Cannabispräparate gegenübergestellt. Ausgerechnet die gesetzlich bevorzugten Fertigarzneimittel…
Das VG Würzburg hat die Klage eines genehmigten Cannabis-Clubs auf eine Baugenehmigung in Gemünden abgewiesen. Eine Anbauvereinigung sei kein Gewerbebetrieb.
Union und SPD wollen den Vorrang cannabishaltiger Fertigarzneimittel auf zugelassene Anwendungen begrenzen und die Sechsmonatsfrist streichen. Das Blüten-Aus bleibt.
Gilt der Fertigarzneimittelvorrang für Bestandspatient:innen, auch off-label und ohne zugelassenes Präparat? KBV und GKV-Spitzenverband sind uneins.
Die Bundesregierung erwartet vom Vorrang für Cannabis-Fertigarzneimittel keine signifikante Finanzwirkung. Bestandspatienten müssen nach Einschätzung des BMG nicht umstellen,…
Paragraf 11 Apothekengesetz verbietet die Zuweisung von Verschreibungen. Was das für Cannabis-Telemedizin bedeutet, warum Closed-Loop-Modelle unter Druck geraten und woran sich…
Am 14. Oktober berät der Bundestag über ein Prozent THC, Indoor-Anbau und das Ende der Missbrauchsklausel beim Nutzhanf. Der Artikel Ein Prozent THC und Schluss mit der…
Donald Trump verbindet Cannabisgeruch mit schmutzigen demokratisch regierten Städten. Dabei bewegt sich seine eigene Regierung bei medizinischem Cannabis in die andere Richtung.…
Cannabis brachte Kanadas Landwirtschaft 2025 drei Milliarden Dollar ein und überholte damit sogar die Kartoffel. Der Artikel Cannabis schlägt Kartoffeln: Kanada entdeckt seine…
Nach der Bundestagsanhörung wird ein gesetzlicher Bestandsschutz für laufende Cannabistherapien gefordert. Auch der Blütenausschluss bleibt ungelöst. Der Artikel Cannabis auf…
In einer Anhörung zu den geplanten Änderungen am GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) hat…
Die Bundesregierung erwartet vom Vorrang für Cannabis-Fertigarzneimittel keine nennenswerte Finanzwirkung. Heute berät der Bundestag über eine Korrektur. Der Artikel Sechs Monate…
Spaniens Tabakreform könnte privaten Cannabis-Clubs den Konsum in Vereinsräumen erschweren. Was der Entwurf bedeutet und was Deutschland daraus lernen kann. Der Artikel Spanien…
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte im November 2025 das Kiffverbot in drei Münchner Parks für unwirksam. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.
Im April 2019 entschied das Bundesverwaltungsgericht: Nach einer ersten Fahrt unter Cannabis müssen Behörden zuerst über eine MPU entscheiden.
Im Juli 2021 setzte Marokko das Gesetz 13-21 in Kraft. Es erlaubt Anbau, Verarbeitung und Export für Medizin und Industrie unter staatlicher Kontrolle.
Im Juni 2021 befragte der Gesundheitsausschuss Sachverständige zum FDP-Antrag für eine kontrollierte Cannabis-Abgabe. Was gefordert war und was folgte.
Im März 2019 ging es im Gesundheitsausschuss um Genehmigungsvorbehalt, Exportanbau und eine AMNOG-Bewertung für Medizinalcannabis.
Statt die Teillegalisierung zurückzunehmen, kündigten CDU, CSU und SPD im April 2025 nur eine Evaluierung an. Was aus dem Satz im Vertrag wurde.
Die Verkehrsgerichtstage 2018 und 2022 hielten 1,0 ng THC/ml für zu niedrig und forderten Änderungen. 2024 führte der Bundestag 3,5 ng/ml als Grenzwert ein.
Seit Dezember 2024 entscheidet die BLE über Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken. Was die KCanWissZustV regelte und was aus den Modellprojekten wurde.
Im März 2022 wies das LSG Baden-Württemberg die Berufung eines ADHS-Patienten ab: Erkrankung nicht schwerwiegend, ärztliche Begründung unzureichend.
Ende 2018 bestätigte das LSG Niedersachsen-Bremen im Eilverfahren, dass eine Kasse Cannabisblüten für einen 31-Jährigen mit ADHS nicht zahlen muss.
Im Juni 2024 trat das erste Änderungsgesetz zum KCanG in Kraft. Es zielte auf Anbauvereinigungen, Kontrollen und Prävention; das MedCanG blieb fast unberührt.
Im November 2023 stritten Sachverständige im Gesundheitsausschuss über das Cannabisgesetz. Ärzteverbände warnten, andere forderten mehr Freigabe.
Im Februar 2018 beriet der Bundestag drei Oppositionsvorlagen zu Modellprojekten, Entkriminalisierung und einem regulierten Cannabismarkt.
Das Hessische Landessozialgericht verneinte im März 2022 den Anspruch eines 70-Jährigen auf Cannabisblüten gegen Alkoholverlangen. Was das heute bedeutet.
Im September 2023 kritisierte der Bundesrat den Entwurf des Cannabisgesetzes und bat, Produktionsmengen und Preisdeckel bei Medizinalcannabis zu prüfen.
Fünf Monate nach dem Cannabis-als-Medizin-Gesetz räumte die Bundesregierung im August 2017 ein, dass einzelne Blütensorten nicht lieferbar waren.
Im März 2022 schlossen DGS und AOK Rheinland/Hamburg einen Selektivvertrag: Geschulte Ärzt:innen in Nordrhein verordneten Cannabis ohne Genehmigungsantrag.
Im Oktober 2019 verpflichtete das VG Düsseldorf den Rhein-Kreis Neuss, einem Medizinalcannabis-Patienten die Fahrerlaubnis neu zu erteilen.
Im Juli 2017 fand die Initiative von Bremen, Thüringen und Berlin für wissenschaftliche Cannabis-Modellprojekte im Bundesrat keine Mehrheit.
Im Juni 2023 erklärte das BVerfG 13 Richtervorlagen gegen die Cannabis-Strafnormen für unzulässig. Warum das kein neues Grundsatzurteil war.
Die BIÖG-Befragung von 7.001 jungen Menschen zeigt 2025 keinen generellen Anstieg bei illegalen Drogen und Cannabis, aber mehr Konsum bei jungen Männern.
Mit dem GSAV beschloss der Bundestag im Juni 2019, dass Dosisanpassungen und Sortenwechsel bei Cannabis keine neue Kassengenehmigung mehr brauchen.
Im Dezember 2021 beschloss Maltas Parlament Besitz bis 7 Gramm, vier Pflanzen und nicht-gewinnorientierte Vereinigungen. Was daraus geworden ist.
Im November 2021 kündigten SPD, Grüne und FDP die kontrollierte Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften an. Was davon im Gesetz landete.
Im März 2023 verlangten Sachverständige im Gesundheitsausschuss weniger Hürden bei Kassenanträgen für Medizinalcannabis. Was aus dem Unionsantrag wurde.
Im Mai 2019 schloss das BfArM die zweite Anbau-Ausschreibung ab: Aurora, Aphria und Demecan erhielten Zuschläge über 10.400 Kilogramm in vier Jahren.
Der Bundesgerichtshof entschied im März 2026, dass ein Portal für Cannabis-Behandlungen unzulässig für verschreibungspflichtige Arzneimittel geworben hat.
Im Juni 2017 scheiterte der Grünen-Entwurf für einen regulierten Cannabismarkt für Erwachsene. Union und SPD stimmten dagegen, die Linke dafür.